Yehor Trembovetskyi
Java-Software-Entwickler bei Hacon Ingenieurgesellschaft

In der Mitte meines dritten Studienjahres (2017) überlegte ich mir, ob ich im Ausland studieren sollte. Zu dieser Zeit hatte ein Freund von mir bereits mit dem Erasmus-Programm begonnen.

Ich belegte drei oder vier Kurse nach eigener Wahl. Das waren Image Analysis, Data Mining II und Foundations of Information Retrieval. Als Student ist man an der Uni unabhängiger, man ist nur dafür verantwortlich, sein Workload und Tempo zu messen, Fristen anzupassen und die richtigen Leute für Projekte auszuwählen. Besondere Schwierigkeiten hatte ich mit der Anerkennung meiner Studienergebnisse von der Leibniz Uni an meiner Heimatuniversität. Gleichzeitig schätzten die Professoren in der Ukraine meine Erfahrung sehr und das spielte eine gute Rolle bei der Gesamtbewertung. Das ist ein Zeichen dafür, dass der ukrainische Bildungsraum auf dem richtigen Weg ist, unseren Bildungsraum in die EU ES zu integrieren.

Sobald Erasmus ein internationales Projekt ist, kommen Menschen aus der ganzen Welt. Das macht immer Spaß und sorgt für viele Erinnerungen. Hannover ist eine sehr schöne Stadt zum Leben und liegt mitten in Deutschland, so dass man in alle Richtungen und auch innerhalb der EU gleich gut reisen kann. Einer der Vorteile von Hannover ist, dass hier überall ein sogenanntes Hochdeutsch gesprochen wird. Die Beherrschung der deutschen Sprache ist in Hannover im Vergleich zu anderen Großstädten in Deutschland sehr wichtig.

Abschließend möchte ich sagen, dass diese Möglichkeit etwas Neues war und sich als Wendepunkt in meinem Leben erwiesen hat. Es ist eine Herausforderung, aber es lohnt sich, an einer europäischen Universität wie der Leibniz Universität zu studieren.